Wenn du eine Reise ins Ausland planst, stell dich auf Überraschungen ein. Wegen der Sanktionen von 2022 funktionieren die gewohnten Visa- und Mastercard-Karten russischer Banken nicht mehr. Wir zeigen dir, wie du beim Bezahlen nicht in eine unangenehme Lage gerätst.
2022: Sanktionen, die Karten nutzlos gemacht haben
Die Sanktionen von 2022 waren ein harter Schlag für russische Karten: Visa und Mastercard haben sich zurückgezogen. Wenn du glaubst, mit der „Mir“-Karte überall alles bezahlen zu können, wirst du eine böse Überraschung erleben.
Wie es heute mit Karten aussieht

- „Mir“-Karte - funktioniert in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, in der Türkei und in Vietnam, aber nicht in Europa und den USA. Hohe Gebühren und Umrechnungskosten machen sie zu einer rein lokalen Lösung.
- UnionPay - ein chinesisches System, das in China und Asien gut läuft, in Europa und den USA aber kaum akzeptiert wird. Besser als „Mir“, aber keine Universallösung.
So eröffnest du eine solche Karte im Ausland
Ein Konto im Ausland zu eröffnen ist nicht einfach: Du musst persönlich vor Ort sein, eine lokale SIM-Karte haben und deine Wohnadresse nachweisen, manchmal brauchst du sogar ein Visum. Das Ganze dauert Wochen, und ein Erfolg ist nicht garantiert.
Alternativen zu Karten
- Bargeld - bewährt, aber der Umtausch lohnt sich kaum, und manche Länder haben strenge Regeln für die Ausfuhr.
- Geldtransfers (Western Union und ähnliche Dienste) - helfen aus der Klemme, sind aber teuer und nicht besonders schnell.
- Kryptowährung - umgeht Beschränkungen, ist aber volatil; wer die Risiken nicht kennt, sollte lieber nichts überstürzen.
- MoonPay - tauscht Krypto schnell und mit minimalen Gebühren in normales Geld und funktioniert in vielen Ländern.



